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Thum & Wilharm KG, Orthopädietechnik Hamburg
Fehlbildungen

Formabweichungen und Fehlbildungen

Angeborene Claviculapseudarthrose

Bei der Geburt besteht eine Falsch-gelenkbildung der Clavicula. Deutlich sichtbar veränderte Kosmetik.

Morbus Panner

Es handelt sich hierbei um die häufigste avaskuläre Knochennekrose im Bereich des Ellenbogens. Er tritt bevorzugt be iKnaben im Alter von 6 bis 10 Jahren auf und verläuft in den für diese Krankheitsgruppe typischen Stadien (Kondensation, Fragmentation, Reparation).
Therapie: Da meist keine Sequester gebildet werden entstehen keine Einklemm-probleme. Aufgrund von meist günstiger Prognose reicht Vermeidung starker Belastung, Salbenverbände, in schwereren Fällen Ruhigstellung.

Madelung Deformität

Speichen und hohlhandwärts gerichtete Abweichung der Hand (Bajonettstellung, radiale Klumphand) durch erbliche Wachstumsstörung der distalen Radiusepiphyse.Tritt meist beidseitig auf und manifestiert sich im Schulalter. Das Handgelenk ist minderbeweglich, oft besteht eine frühzeitge Arthrose des Handgelenkes.
Therapie: Osteotomie, Verkürzung der Ulna, ggf. postoperative Handlagerung

Federnde Elle

Verschieblichkeit der Elle im distalen Radioulnargelenk ohne Fehlstellung der Hand.
Die Erkrankung kann durch eine konstitutionelle Bandlaxität bedingt sein. Wenn Traumen oder Entzündungen Ursache sind, treten häufig Instabilitäten und Reizzustände auf.
Therapie: Tapeverband, Handgelenksbandagen, operativ

Handgelenksganglion

Von Sehnenscheiden oder Gelenkkapseln ausgehende Gallertzyste, meist streckseitig lokalisiert.
Therapie: Durch Zerdrücken des Ganglions, Punktion und Instillation von Kortikosteroiden kann diese therapiert werden. Sonst operative Entfernung des Ganglions.

Morbus Dupuytren

Die Palmaraponeurose wird durch eine chronische Fibrose verkürzt. Es entstehen Beugekontrakturen und Verdickungen. Diese tritt in erster Linie im Bereich der 4. und 5. Finger. Da es zu Verwachsungen mit der Haut kommt, ist eine Operation nur schwer möglich. Es ist eine Häufung bei männlichen Patienten ab 40 zu beobachten.
Therapie: operativ, Amputation, postoperativ ggfs. Lagerungsorthese

Dysmelien

Fehlbildung der Stütz und Bewegungsorgane sind angeborene Anomalien an den Extremitäten und der Wirbelsäule. Etwa 90% der angeborenen Fehlbildungen sind auf genetische Faktoren, nur 10% auf äußere Faktoren zurückzuführen.

Amelie = Fehlen der Extremitäten
Peromelie = Einer Amputation in beliebiger Höhe ähnlich
Phokomelie = Der distale Anteil der Extremität setzt Robbenförmig an Rumpf an
Ektromelie = Fehlbildung in der Längsachse wenn ein einzelner Strang fehlt
Syndaktylie = cutan oder ossär, Schwimmhäute, Zusammenwachsen z.B. der   Finger
Löffelhand = Verwachsung sämtlicher Finger
Brachydaktylie = Kurzfinger
Oligodaktylie = z.B. zu wenige Finger
Polydaktylie = z.B. zu viele Finger
Spalthand/fuß = Die Verbindung fehlt (Scherenartig)
K!umphand = Hypoplasie von Speiche oder Elle (seitl. Abweichung der Hand)
Riesenwuchs

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